Angebot, Werkvertrag oder Arbeitsauftrag
Hier steht, welche Leistung ursprünglich beschrieben, vereinbart oder zur Ausführung übergeben wurde.
Regiebericht erfassen
Der Regiebericht hält fest, was vor Ort tatsächlich zusätzlich oder abweichend ausgeführt wurde, obwohl diese Leistung nicht im Angebot, Werkvertrag oder Arbeitsauftrag enthalten war.
Er verbindet den vorhandenen Auftrag mit Anlass, ausgeführter Leistung, Zeit, Material, Fotos, Ansprechpartner und Status. So erhält das Büro einen vollständigen Arbeitsfall statt einer späteren Erinnerung.
Der entscheidende Unterschied
Hier steht, welche Leistung ursprünglich beschrieben, vereinbart oder zur Ausführung übergeben wurde.
Hier wird die Leistung erfasst, die tatsächlich ausgeführt wurde, aber im ursprünglichen Umfang nicht enthalten oder nicht konkret vereinbart war.
Vollständig statt nachträglich zusammensuchen
Welcher Kunde, Einsatzort und ursprüngliche Auftrag gehören zu dem Arbeitsfall?
Warum wurde die zusätzliche oder abweichende Leistung vor Ort erforderlich?
Was war im Angebot, Werkvertrag oder Arbeitsauftrag enthalten – und was gerade nicht?
Was wurde konkret ausgeführt, bearbeitet, geprüft, ersetzt oder ergänzt?
Welche Arbeitszeit, Mitarbeitenden, Maschinen, Mengen und Materialien sind angefallen?
Welche Fotos zeigen Ausgangslage, Ausführung, Ergebnis und noch offene Punkte?
Wer wurde informiert, wer war Ansprechpartner und welcher Status wurde festgehalten?
Ist der Bericht vollständig, noch offen oder zur Prüfung an das Büro gesendet?
Vier klare Schritte
Kunde, Einsatzort und ursprünglicher Auftrag bleiben die Grundlage. Der konkrete Auslöser wird direkt dazu erfasst.
Die Zusatzarbeit wird von dem getrennt, was bereits im Angebot, Werkvertrag oder Arbeitsauftrag enthalten war.
Tätigkeit, Zeit, Mitarbeitende, Material, Maschinen, Fotos und offene Punkte werden gemeinsam festgehalten.
Das Büro sieht den vollständigen Vorgang und kann Prüfung, Rückfrage, Freigabe und weitere Bearbeitung nachvollziehbar übernehmen.
Praxisfall
Der Arbeitsauftrag beschreibt die Montage an der vorgesehenen Stelle. Nach dem Öffnen zeigt sich eine abweichende Leitungsführung. Damit die Arbeit fortgesetzt werden kann, wird der Leitungsweg angepasst und zusätzlich befestigt.
Der Regiebericht hält getrennt fest, was ursprünglich beauftragt war, warum die Abweichung entstand und welche zusätzliche Leistung tatsächlich ausgeführt wurde.
Was das Büro erhält
Alle Angaben bleiben beim selben Kunden, Einsatzort und Arbeitsfall. Niemand muss später Fotos, Chatnachrichten, Stundenzettel und Materialnotizen zusammensuchen.
Klare Grenze
Der Regiebericht dokumentiert den tatsächlichen Arbeitsfall. Er ist nicht automatisch ein neues Angebot, kein Werkvertrag, kein Arbeitsauftrag und keine Vergütungszusage. Prüfung, Freigabe, Abrechnung und rechtliche Bewertung bleiben getrennte Schritte.
Häufige Fragen
Sobald erkennbar ist, dass eine tatsächlich auszuführende Leistung nicht im vorhandenen Angebot, Werkvertrag oder Arbeitsauftrag enthalten beziehungsweise nicht konkret vereinbart ist.
Der Unterschied zwischen dem ursprünglichen Umfang und der hinzugekommenen Leistung, der konkrete Anlass, die tatsächliche Ausführung sowie der entstandene Zeit- und Materialaufwand.
Nein. Eine Unterschrift ohne verständliche Leistungsbeschreibung, Anlass, Zeit, Material und Nachweise erklärt den Arbeitsfall nicht vollständig.
Nein. Er liefert eine dokumentierte Grundlage. Die kaufmännische Prüfung und weitere Abrechnung erfolgen anschließend im Büro.