Datenschutzerklärung für kankaiworks.de und OPERIO-Eigenverarbeitung
Version R2.4 – ausführliche Pre-Live-Fassung – Stand: 13. August 2026
R2.4-Langfassung: Diese Fassung ist auf den aktuell belegten OPERIO-Stand einschließlich Multi-Device-Recovery, 30+90-Tage-Lifecycle, Lösch-/Backup-Reconciliation, Anbieterwechsel und ASSISTO-Providergrenze aktualisiert.
1. Verantwortlicher
Verantwortlicher ist:
Steffen Übelein
Einzelunternehmen, handelnd unter KAN KAI WORKS
Nürnberger Straße 14
96114 Hirschaid
Deutschland
E-Mail: support@kankaiworks.de
Kontaktformular: https://kankaiworks.de/kontakt/
Datenschutzanfragen können an die genannte E-Mail-Adresse gerichtet werden.
KAN KAI WORKS wird als Ein-Personen-Einzelunternehmen geführt. Ein Datenschutzbeauftragter ist nicht bestellt. Aus den derzeit bestätigten organisatorischen und Verarbeitungstatsachen ist kein Benennungsgrund nach Art. 37 DSGVO oder § 38 BDSG festgestellt. Ändern sich Personalstärke, Kerntätigkeit oder Verarbeitung wesentlich, wird die Benennungspflicht erneut geprüft.
2. Geltungsbereich und Rollen
Diese Datenschutzerklärung gilt für die öffentlich zugängliche Website kankaiworks.de, Kontakt- und Testanfragen, die eigene Vertrags- und Benutzerverwaltung von KAN KAI WORKS, Zahlungsabwicklung sowie die eigene Verarbeitung von Zugangs-, Sicherheits- und Recovery-Daten für OPERIO.
Soweit Kunden OPERIO einsetzen, um personenbezogene Daten ihrer eigenen Beschäftigten, Kunden, Geschäftspartner oder sonstiger Personen zu verarbeiten, verarbeitet KAN KAI WORKS diese Daten regelmäßig als Auftragsverarbeiter. Für diese Verarbeitung gilt zusätzlich die Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung gemäß Art. 28 DSGVO.
3. Zwecke und Rechtsgrundlagen
Personenbezogene Daten werden insbesondere verarbeitet zur:
- technischen Bereitstellung von Website und OPERIO,
- Gewährleistung von Sicherheit und Stabilität,
- Bearbeitung geschäftlicher Kontaktanfragen,
- Einrichtung und Durchführung eines kostenlosen Tests,
- Vertragsanbahnung und Vertragsdurchführung,
- Benutzer-, Zugangs- und Geräteverwaltung,
- Wiederherstellung eines berechtigten Hauptnutzerzugangs,
- Rechnungs- und Zahlungsabwicklung sowie
- Erfüllung gesetzlicher Pflichten.
Je nach Verarbeitung stützen wir uns insbesondere auf Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO und Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Bei Verarbeitungen auf Grundlage berechtigter Interessen liegen diese insbesondere in einem sicheren, funktionsfähigen und missbrauchsresistenten Betrieb sowie in der sachgerechten Bearbeitung geschäftlicher Kommunikation.
4. Hosting der öffentlichen Website
Die öffentliche Website wird bei der goneo Internet GmbH, Dresdener Straße 18, 32423 Minden, Deutschland, betrieben.
Beim Aufruf können technisch erforderliche Verbindungs- und Protokolldaten verarbeitet werden, insbesondere IP-Adresse, Zeitpunkt, URL, HTTP-Status, Browser-/Betriebssysteminformationen, Referrer soweit übermittelt sowie Fehler- und Sicherheitsinformationen.
Für eine allgemeine Kontaktanfrage werden nach dem Datenminimierungsgrundsatz nur die für die Bearbeitung erforderlichen Daten als Pflichtangaben erhoben. Pflichtangaben sollen auf geschäftliche E-Mail-Adresse und Nachricht beschränkt werden, soweit die konkrete Anfrage nicht weitere Angaben zwingend erfordert. Name, Unternehmen, Telefonnummer und sonstige Zusatzangaben sind grundsätzlich freiwillig, sofern sie im Formular nicht aus sachlichem Grund ausdrücklich als erforderlich gekennzeichnet sind.
Die Verarbeitung erfolgt bei Vertragsanbahnung auf Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, bei sonstiger geschäftlicher Kommunikation regelmäßig auf Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.
6. Kostenloser OPERIO-Test
Der reguläre kostenlose OPERIO-Test dauert 30 Kalendertage und benötigt keine Zahlungsdaten. Er führt nicht allein durch Zeitablauf zu einem kostenpflichtigen Vertrag.
Für die Einrichtung des Tests sind regelmäßig erforderlich:
- Unternehmen,
- Name/Ansprechpartner des vorgesehenen Hauptnutzers,
- geschäftliche E-Mail-Adresse sowie
- die technisch notwendigen Angaben zur Einrichtung.
Telefonnummer, gewünschte Module, Branche, Einsatzbeschreibung und vergleichbare Zusatzangaben sind grundsätzlich freiwillig, soweit sie nicht für einen konkret gewünschten Testumfang erforderlich werden.
Nach Ablauf der 30 Tage folgt ohne kostenpflichtige Aktivierung ein 90-tägiger eingeschränkter Zeitraum. Ab Tag 120 ist der nicht kostenpflichtig aktivierte Testmandant zur automatischen Löschung vorgesehen, soweit kein gesetzlicher/vertraglicher Aufbewahrungsgrund, kein Legal Hold und keine laufende Export-/Anbieterwechsel-Abruffrist entgegensteht.
Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO; für notwendige Sicherheits- und Missbrauchsschutzverarbeitung zusätzlich Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.
7. OPERIO-Gateway und Kerninfrastruktur
Die produktive OPERIO-Anwendung wird auf Infrastruktur der Hetzner Online GmbH betrieben. Hierzu gehören die produktive Anwendungs-/Datenbank-Laufzeit und die für OPERIO erforderlichen Speicherkomponenten im aktuellen Produktivaufbau.
Die öffentliche Website, Domain-/DNS-Funktionen und der betriebliche E-Mail-Versand werden im aktuellen Aufbau über die goneo Internet GmbH bereitgestellt.
Beim Betrieb werden die für Bereitstellung, Routing, TLS, Sicherheit, Fehleranalyse und Missbrauchsschutz notwendigen technischen Daten verarbeitet. Dazu können insbesondere IP-Adressen, Request-/Zeitinformationen, technische Header, Zielpfade, Status-/Fehlercodes und Sicherheitsereignisse gehören.
Für den aktuell betriebenen OPERIO-Produktivstand ist kein externer KI-Modellanbieter und kein externer Zahlungsdienst als aktive Kundendatenverarbeitung konfiguriert.
8. Zugangs-, Passkey-, Geräte- und Recovery-Daten
OPERIO verwendet für den regulären Produktzugang Passkey-/WebAuthn- und Gerätebindungsverfahren. Dabei können insbesondere Benutzerkennung, E-Mail-Adresse, Rollen-/Berechtigungsdaten, Gerätebezeichnung, Credential-Identifikatoren, WebAuthn-/Authentisierungsmetadaten, Zeitstempel, Sitzungsinformationen, IP-/Sicherheitsmetadaten sowie Widerrufs- und Recovery-Ereignisse verarbeitet werden.
Private Schlüssel des Passkeys verbleiben beim Authenticator beziehungsweise der vom Nutzer verwendeten Passkey-Infrastruktur. OPERIO erhält keine biometrischen Vorlagen; eine Geräte-PIN oder biometrische Prüfung wird vom Betriebssystem/Authenticator durchgeführt.
Kontenbezogene Multi-Device-Wiederherstellung
Für die öffentliche Wiederherstellungsanforderung genügt ausschließlich die hinterlegte E-Mail-Adresse. Ein Mandantenkürzel, Passwort, SMS-Code oder OTP wird nicht verlangt.
Der serverseitig an genau einen Benutzer und Mandanten gebundene E-Mail-Nachweis ist einmalig verwendbar, wird nicht im Klartext gespeichert und ist 20 Minuten gültig. Das bloße Öffnen des Links verbraucht ihn nicht; erst die ausdrückliche Bestätigung startet die Wiederherstellung.
Die Bestätigung erzeugt ein auf 30 Minuten begrenztes Wiederherstellungsrecht, jedoch keine normale Anwendungssitzung. Gleichzeitig werden die vor der Wiederherstellung bestehenden Sitzungen, Gerätebindungen und WebAuthn-Berechtigungsnachweise des betroffenen Kontos widerrufen.
Innerhalb des Wiederherstellungsfensters können mehrere neue Geräte einzeln freigegeben werden. Jedes Gerät führt eine eigene WebAuthn-Registrierung durch und erhält eine eigene Gerätebindung. Das Gerät, das die Wiederherstellung gestartet hat, das Gerät, auf dem die E-Mail bestätigt wird, und die Zielgeräte dürfen voneinander abweichen. Alte Geräte werden nicht automatisch wieder freigegeben.
Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO sowie für Sicherheits- und Missbrauchsschutz Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.
9. Cookies, Local Storage, Session Storage und IndexedDB
Auf der öffentlichen Website werden keine Analyse- oder Werbecookies, kein Retargeting und kein verhaltensbasiertes Tracking eingesetzt.
Technisch notwendige Cookies oder lokale Speichermechanismen dürfen nur verwendet werden, wenn sie für einen vom Nutzer ausdrücklich gewünschten digitalen Dienst unbedingt erforderlich sind, insbesondere für Authentisierung, Sitzungssicherheit, Gerätebindung, WebAuthn, CSRF-Schutz, Formularschutz, Offline-Funktionalität, ausdrücklich gewünschte Entwurfsspeicherung oder technische Kompatibilitätszustände.
Soweit § 25 TDDDG anwendbar ist, wird für nicht unbedingt erforderliche Speicherung oder Auslesung eine erforderliche Einwilligung eingeholt. Solange ausschließlich unbedingt erforderliche Speicherungen eingesetzt werden, wird kein Einwilligungsbanner nur um seiner selbst willen angezeigt.
Lokale Offline-Daten werden mandanten- und nutzerbezogen getrennt. Passwörter, API-Schlüssel, langlebige Authentisierungsgeheimnisse und Recovery-Tokens dürfen nicht als reguläre Klartextdaten in Browser-Speichern abgelegt werden. Nach Logout, Widerruf oder Zugriffsverlust müssen lokale Daten entfernt oder so invalidiert werden, dass sie keinen unberechtigten Zugriff ermöglichen.
10. Webanalyse und Tracking
Es werden keine Google-Analytics-, Meta-Pixel-, Hotjar- oder vergleichbaren personenbezogenen Analyse-/Werbetrackingdienste eingesetzt. Eine spätere Einführung nicht notwendiger Analyse- oder Marketingtechnologien erfordert eine neue Datenschutz- und Consent-Entscheidung und darf nicht still erfolgen.
11. Zahlungsabwicklung über Stripe
Im aktuellen OPERIO-Produktivstand ist Stripe nicht aktiv konfiguriert und es findet derzeit keine Zahlungsabwicklung von OPERIO-Kundendaten über Stripe statt.
Für kostenpflichtige Verträge verarbeitet KAN KAI WORKS die für Vertrag, Preis, Rechnung und Zahlungsstatus notwendigen Daten auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. b und c DSGVO.
Wird künftig ein externer Zahlungsdienst eingesetzt, wird der konkrete Anbieter im Bestell-/Zahlungsweg vor der Übermittlung ausgewiesen und diese Datenschutzerklärung vor dem produktiven Einsatz entsprechend aktualisiert. Soweit möglich, sollen vollständige Zahlungsinstrumentdaten unmittelbar durch den jeweiligen Zahlungsdienst und nicht durch OPERIO selbst verarbeitet werden.
12. ASSISTO und OpenAI
Im aktuellen OPERIO-Produktivstand ist kein OpenAI- oder anderer externer KI-Modellanbieter konfiguriert. Es findet derzeit keine kundenbezogene Übertragung von OPERIO-Inhalten an OpenAI statt.
Die aktuelle ASSISTO-Logik arbeitet lokal/deterministisch und liefert unterstützende Hinweise beziehungsweise Klassifikationen, die durch eine Person geprüft werden können. Sie erzeugt keine autonome rechtsverbindliche, personelle, Zahlungs- oder Sicherheitsentscheidung.
Wird später eine externe KI-Funktion produktiv aktiviert, erfolgt vor der ersten Kundendatenübermittlung eine erneute technische und datenschutzrechtliche Prüfung. Dann werden insbesondere Anbieter, Rolle, Verarbeitungszweck, Datenkategorien, Verarbeitungsorte, Transfermechanismen, Aufbewahrung/Training und gegebenenfalls Unterauftragnehmer transparent dokumentiert.
13. Empfänger und weitere Dienstleister
Aktuell relevante externe Dienstleister/Empfänger sind insbesondere:
- Hetzner Online GmbH – Hosting der OPERIO-Anwendung und produktiver Speicherkomponenten;
- goneo Internet GmbH – Domain-/DNS- und E-Mail-Dienste sowie Hosting der öffentlichen Website.
Weitere Empfänger erhalten personenbezogene Daten nur, soweit dies zur Vertragserfüllung, aufgrund einer gesetzlichen Pflicht oder auf einer sonstigen Rechtsgrundlage erforderlich ist. Stripe und OpenAI sind im aktuellen OPERIO-Produktivstand nicht als aktive Kundendatenverarbeiter konfiguriert.
14. Drittlandübermittlungen
Für die aktuell eingesetzten OPERIO-Kernanbieter Hetzner und goneo ist im gegenwärtigen Produktivaufbau kein kundenbezogener Drittland-Verarbeitungsweg vorgesehen.
Sollte zukünftig ein Dienst mit Verarbeitung oder Zugriff außerhalb des EWR eingesetzt werden, erfolgt dies nur unter Beachtung der Art. 44 ff. DSGVO und nach vorheriger Aktualisierung der betroffenen Datenschutz-/AVV-Informationen. Dabei kommen je nach Fall insbesondere Angemessenheitsbeschlüsse oder geeignete Garantien wie EU-Standardvertragsklauseln in Betracht.
15. Speicherdauer und Löschkonzept
Personenbezogene Daten werden grundsätzlich nur solange verarbeitet, wie dies für den jeweiligen Zweck erforderlich ist und keine gesetzliche, vertragliche oder rechtlich zulässige Aufbewahrung entgegensteht.
Wesentliche aktuelle Regeln sind:
- Kontaktanfragen ohne Vertragsbezug werden nach Wegfall des Zwecks und unter Berücksichtigung etwaiger Nachweisinteressen gelöscht oder anonymisiert;
- der kostenlose Test dauert 30 Tage; anschließend folgen 90 Tage eingeschränkter Nachlauf;
- ab Tag 120 ist ein nicht kostenpflichtig aktivierter Testmandant zur automatischen Löschung vorgesehen, soweit kein Sperrgrund besteht;
- bei Anbieterwechsel besteht nach der Übergangsphase ein Abrufzeitraum von mindestens 30 Kalendertagen;
- ein dokumentierter Legal Hold blockiert eine sonst fällige Löschung für seinen zulässigen Zweck, gewährt aber keinen zusätzlichen Datenzugriff;
- produktive Mandantendaten werden nach Fristablauf über den einheitlichen Löschprozess entfernt;
- Backups werden manifestgesteuert mit einer maximalen regulären Rotation von 90 Tagen behandelt;
- nach einem Restore werden bereits wirksame Lösch- und Widerrufspflichten erneut angewendet.
Handels- und steuerrechtliche Unterlagen können je nach Kategorie insbesondere 10 Jahre (z. B. Bücher/Jahresabschlüsse), 8 Jahre (Buchungsbelege) oder 6 Jahre (Handels-/Geschäftsbriefe und sonstige einschlägige Unterlagen) aufzubewahren sein. Maßgeblich ist die jeweils anwendbare gesetzliche Kategorie und Frist.
Die Aufbewahrung einzelner Rechnungs-, Buchungs- oder Vertragsnachweise rechtfertigt nicht die dauerhafte Aufbewahrung des vollständigen Kundenmandanten.
16. Rechte betroffener Personen
Soweit die gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen, bestehen insbesondere Rechte auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung, Datenübertragbarkeit und Widerspruch. Eine erteilte Einwilligung kann mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden.
Anfragen richten Sie an support@kankaiworks.de.
17. Widerspruch bei berechtigten Interessen
Soweit eine Verarbeitung auf Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO beruht, kann aus Gründen, die sich aus der besonderen Situation der betroffenen Person ergeben, Widerspruch eingelegt werden. Die gesetzlichen Ausnahmen bleiben unberührt.
18. Beschwerderecht
Betroffene Personen können sich bei einer Datenschutzaufsichtsbehörde beschweren. Für den Sitz von KAN KAI WORKS ist insbesondere das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht (BayLDA) relevant.
19. Sicherheit
KAN KAI WORKS trifft angemessene technische und organisatorische Maßnahmen. Öffentlich oder vertraglich werden nur solche konkreten Sicherheitsmaßnahmen als aktiv dargestellt, die im produktiven Betrieb tatsächlich verifiziert sind. Die Maßnahmen werden mindestens jährlich und nach wesentlichen Sicherheits-/Architekturänderungen überprüft; ihre Wirksamkeit wird risikobasiert getestet.
20. Änderungen
Diese Datenschutzerklärung wird angepasst, wenn sich tatsächliche Verarbeitung, Dienstleister oder rechtliche Anforderungen wesentlich ändern. Maßgeblich ist die jeweils veröffentlichte Fassung; vertraglich einbezogene Dokumentfassungen bleiben davon unberührt.