Ursprünglich beauftragt
Werkvertrag
Die Waschtischarmatur austauschen und die vereinbarten Anschlüsse wiederherstellen.
OPERIO für Sanitär-, Heizungs- und Klimabetriebe
Ein Kunde meldet „Heizung kalt“. Vor Ort zeigt sich eine andere Ursache, ein zusätzlich defektes Bauteil oder ein Anschluss, der nicht wie erwartet ausgeführt ist. OPERIO hält den tatsächlichen Einsatz beim richtigen Auftrag zusammen.
Für SHK-Betriebe, die Störungen, Reparaturen, Wartungen, Notdienste, Umbauten und Folgetermine nicht aus Telefonaten, Fotos und handschriftlichen Notizen rekonstruieren wollen.
Praxisfall-Regie
Eine kleine, vom Kunden zusätzlich beauftragte Leistung wird direkt vor Ort sauber vom Werkvertrag getrennt.
Ursprünglich beauftragt
Die Waschtischarmatur austauschen und die vereinbarten Anschlüsse wiederherstellen.
Field · Option Regie
Field öffnet im Auftrag die Option Regie, beschreibt den Kundenwunsch, ergänzt 30 Minuten, Material und ein Foto und sendet den Eintrag sofort ans Büro.
Waschtisch öffnen, Zusatzleistung markieren, 30 Minuten, Eckventil, Dichtmaterial und Ergebnisfoto erfassen.Sofort im Büro
Zweites Eckventil am Waschtisch zusätzlich erneuert – 30 Minuten plus Material. Der Regieeintrag liegt im Büro vollständig vor und kann nach Prüfung in einen Rechnungsentwurf übernommen werden, bevor der Mitarbeiter zum Betrieb zurückkehrt.
Bares Geld statt verlorener Kleinleistung
Aus „machen wir schnell mit“ wird ein nachvollziehbarer Regieeintrag mit Kundenwunsch, Zeit, Material und Nachweis.
Branchenprofil in 30 Sekunden
Bei SHK-Einsätzen werden zusätzliche Defekte, abweichende Leitungswege oder fehlende bauliche Voraussetzungen oft erst nach Öffnung oder Anlagenprüfung sichtbar.
Grundauftrag
Einbauort, Anlagenteil, Gerätedaten, bekannte Störung und geplanter Arbeitsumfang bilden den …
Vor Ort sichtbar
Leitungen liegen anders, weitere Bauteile sind beschädigt oder Abschaltung und …
Typische Zusatzarbeit
Weitere Diagnose, Demontage, Abdichtung, Ersatzteil oder angepasster Anschluss wird mit …
Nachweis
Seriennummer, Einbauort, Druck- oder Temperaturangabe mit Einheit, Material, Zeit, Fotos …
Ergebnis im Büro
Das Büro erkennt, welcher Teil des Einsatzes geplant war, welcher zusätzliche Befund entstand und welche Bauteile tatsächlich bearbeitet oder ersetzt …
Arbeitsweg statt Bildschirmkulisse
OPERIO verbindet Auftrag, tatsächliche Ausführung und Abrechnung. Diagnose, Auslegung, Messung und technische Freigabe bleiben beim Fachbetrieb.
Kunde, Anlage, Einsatzort, Auftrag und zuständige Person werden eingeordnet.
Arbeitsweg im Produkt einordnen →Der tatsächliche Einsatz ergänzt die ursprüngliche Meldung nachvollziehbar.
Arbeitsweg im Produkt einordnen →Positionen und Summen werden vor der Rechnung bewusst kontrolliert.
Arbeitsweg im Produkt einordnen →Alle freigegebenen Produktoberflächen und Nachweisgrenzen ansehen
Nach Arbeitsweg gewichtet
Der Betrieb beginnt dort, wo heute der größte Medienbruch entsteht. Kein Hauptmodul setzt ein anderes voraus.
Drei typische Situationen
Ausgangslage: Mehrere Heizkörper bleiben kalt. Abweichung: Nicht die Regelung, sondern eine blockierte Pumpe ist ursächlich. Betroffen: Anlagenbezug, Bauteil, Ersatzteil, Zeit und Fotos. Folge im Büro: Ohne klaren Befund wirkt der Pumpentausch wie eine nicht erklärte Zusatzposition.
Ausgangslage: Eine Armatur soll ersetzt werden. Abweichung: Hinter der Rosette zeigt sich eine beschädigte Leitung. Betroffen: Ausgangszustand, Freilegung, Material, Kundenabstimmung und Folgemaßnahme. Folge im Büro: Der größere Aufwand lässt sich später kaum zuordnen.
Ausgangslage: Ein Heizkörper wird nach Aufmaß geliefert. Abweichung: Anschlussabstände und Wandaufbau weichen ab. Betroffen: Leitungsweg, Wandöffnung, Zusatzmaterial, Zeit und Freigabe. Folge im Büro: Aus der geplanten Montage wird eine ungeklärte Mehrleistung.
Vollständiger Problemfall
Eine Hausverwaltung meldet, dass in mehreren Wohnungen die Heizkörper kalt bleiben. Das Büro legt einen Störungseinsatz für die zentrale Heizungsanlage an, hinterlegt Objekt, Ansprechpartner und die Kundenmeldung. Vorgesehen sind Fehlersuche und – soweit möglich – die unmittelbare Wiederherstellung des Betriebs.
Der Monteur stellt fest, dass die Umwälzpumpe blockiert ist. Beim Absperren zeigt sich zusätzlich, dass ein vorhandenes Ventil schwergängig und nicht zuverlässig dicht ist. Dieser zweite Mangel war aus der telefonischen Meldung und ohne Bedienung der Anlage nicht erkennbar. Der Betrieb muss entscheiden, ob zunächst nur die Pumpe ersetzt oder das Ventil im selben Zusammenhang mit erneuert wird. Dafür entstehen zusätzliche Arbeitszeit, Material und eine kurze Unterbrechung des Anlagenbetriebs.
Das Typenschild wird fotografiert und per Messenger geschickt. Die Pumpenbezeichnung steht auf einem Zettel. Das zusätzliche Ventil wird telefonisch mit dem Büro besprochen. Die genaue Stillstandszeit und der Hinweis auf einen erforderlichen hydraulischen Folgetermin werden erst am Abend erinnert. Bei der Rechnungsprüfung ist unklar, welcher Aufwand zur ursprünglichen Störung und welcher zum zusätzlich festgestellten Ventil gehört.
Vollständig sind jetzt: Kundenmeldung, eigener Befund, Anlage, betroffenes Bauteil, Ausgangszustand, ausgeführte Arbeit, zusätzliches Material, Zeit, Fotos, Abstimmung und Folgemaßnahme. Das Büro muss weder Messengerbilder noch telefonische Notizen zusammensuchen und kann Grundauftrag und Zusatzleistung nachvollziehbar prüfen.
Typische Aufträge
Ausgang: Austausch gegen neues Modell. Abweichung: Anschlussabstände stimmen nicht. Zusatz: Leitungsführung und Wanddurchführung anpassen. Nachweise: Bestand, Maße, Fotos, Material, Zeit, Abstimmung. Ergebnis: Mehrleistung bleibt beim Auftrag.
Ausgang: Defekte Armatur ersetzen. Abweichung: Eckventil ist korrodiert. Zusatz: Ventil und Anschlussstück tauschen. Nachweise: Ausgangszustand, Bauteile, Material und Freigabe. Ergebnis: Ursache und Zusatzarbeit sind getrennt sichtbar.
Ausgang: Anlage liefert keine Wärme. Abweichung: Ursache liegt an einem anderen Bauteil als gemeldet. Zusatz: Ersatzteil beschaffen oder Folgetermin anlegen. Nachweise: Meldung, Befund, Fotos, Status. Ergebnis: Diagnoseweg wird nicht behauptet, aber der dokumentierte Arbeitsweg bleibt erhalten.
Ausgang: Geplanter Wartungstermin. Abweichung: Verschleißteil fällt auf. Zusatz: Austausch nach Abstimmung. Nachweise: Anlage, Bauteil, Material, Zeit, offene Empfehlung. Ergebnis: Wartung und Zusatzarbeit werden nicht vermischt.
Ausgang: Waschtisch oder WC montieren. Abweichung: Befestigungsgrund oder Anschlüsse weichen ab. Zusatz: Befestigung und Anschluss anpassen. Nachweise: Einbausituation, Material, Fotos, Kundenentscheidung. Ergebnis: zusätzlicher Montageaufwand wird belegbar.
Ausgang: Feuchtigkeit wird gemeldet. Abweichung: Schadstelle ist nicht direkt zugänglich. Zusatz: Bauteil öffnen und provisorisch sichern. Nachweise: sichtbarer Zustand, ausgeführte Sicherung, Zeit und Folgeauftrag. Ergebnis: Sofortmaßnahme und endgültige Reparatur bleiben getrennt.
Ausgang: Störung oder auffälliger Betrieb. Abweichung: Zusätzliches Bauteil oder externe Ursache wird festgestellt. Zusatz: Ersatzteil, Abstimmung oder weiterer Termin. Nachweise: Anlagendaten, Befund, ausgeführte Arbeit, Fotos, Status. Ergebnis: der Einsatz bleibt vollständig nachvollziehbar.
Ausgang: Leitungen und Sanitärobjekte erneuern. Abweichung: Leitungsverlauf und Wandaufbau unterscheiden sich von der Annahme. Zusatz: Leitungsweg und Öffnungen anpassen. Nachweise: verdeckter Zustand, Mengen, Zeit, Material und Abstimmung. Ergebnis: Änderungen am geplanten Umfang bleiben prüfbar.
Besonders relevant für SHK
Objekt, Anlage, Einbauort und betroffenes Bauteil beim Auftrag zusammenhalten.
Kundenmeldung und tatsächliche Feststellung getrennt dokumentieren.
Verbaute Ersatzteile und Mengen direkt beim Einsatz ergänzen.
Ursache, Entscheidung und tatsächlichen Mehraufwand sichtbar machen.
Typenschild, Ausgangszustand, Einbausituation und Ergebnis zuordnen.
Ersatzteil, Freigabe oder Folgetermin nicht im Abschlussbericht verlieren.
Vertiefung
Vom Störungsbild bis zum offenen Status.
Ungeplante Leistungen nachvollziehbar abgrenzen.
Bauteil, Einbauort und Ersatzteil eindeutig zuordnen.
Ausgangslage, Öffnung, Bauteil und Ergebnis verbinden.
Kundenmeldung, Prüfung und tatsächliche Korrektur trennen.
Fragen aus dem SHK-Alltag
Ja. Die Kundenmeldung kann als Ausgangslage erhalten bleiben, während der Monteur seinen tatsächlichen Befund, die ausgeführte Arbeit und den Abschlussstatus ergänzt.
Anlagenbezug, Einbauort, Typenhinweise, betroffenes Bauteil und Fotos können beim richtigen Auftrag zusammengeführt werden.
Ursache, Entscheidung, zusätzliche Tätigkeit, Zeit, Material, Fotos und Abstimmung bleiben getrennt vom ursprünglichen Leistungsumfang nachvollziehbar.
Ja. Ein benötigtes Ersatzteil, eine weitere Prüfung, ein Folgetermin oder eine noch ausstehende Freigabe kann als offener Punkt beim Auftrag erhalten bleiben.
Nein. OPERIO dokumentiert vom Betrieb erhobene Angaben und ausgeführte Arbeiten, führt aber keine Messung, Diagnose oder fachliche Freigabe durch.
Ja. Diese Angaben werden dem konkreten Auftrag zugeordnet und müssen nicht aus Messenger, Zettel und Erinnerung rekonstruiert werden.
Sanitär-, Heizungs- und Klimabetrieb · unverbindlicher Test
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