OPERIO für Metallbau und Schlosserei

Bauteil, Anschluss und Montageaufwand beim richtigen Auftrag.

Befestigungspunkte, Aufkantungen, Öffnungen, Bodenhöhen oder vorhandene Stahlteile weichen vom vorbereiteten Stand ab. OPERIO hält Bauteil, Ist-Maß, Anpassung, Material, Zeit, Fotos und offene Punkte beim richtigen Auftrag zusammen.

Für Metallbau- und Schlossereibetriebe im Geländer-, Treppen-, Tor-, Türen- und Stahlbau sowie in Reparatur und Montage – wenn Büro, Werkstatt und Baustelle mit demselben Vorgang arbeiten sollen.

✓ Bauteil und Montageort eindeutig✓ Anpassung direkt beim Grundauftrag✓ keine Statik- oder Prüfsoftware

Praxisfall-Regie

Das vorhandene Gartentor gleich mit einstellen

Eine kleine, vom Kunden zusätzlich beauftragte Leistung wird direkt vor Ort sauber vom Werkvertrag getrennt.

Ursprünglich beauftragt

Werkvertrag

Das neue Balkongeländer fertigen und an den vereinbarten Feldern montieren.

Field · Option Regie

Zusatzleistung in höchstens 60 Sekunden erfassen

Field öffnet im Auftrag die Option Regie, beschreibt den Kundenwunsch, ergänzt 30 Minuten, Material und ein Foto und sendet den Eintrag sofort ans Büro.

Gartentor als Zusatzleistung zuordnen, 30 Minuten, Einstellarbeit, Kleinmaterial und Ergebnisfoto erfassen.

Sofort im Büro

Prüfen und abrechnen

Vorhandenes Gartentor zusätzlich eingestellt – 30 Minuten plus Material. Der Regieeintrag liegt im Büro vollständig vor und kann nach Prüfung in einen Rechnungsentwurf übernommen werden, bevor der Mitarbeiter zum Betrieb zurückkehrt.

Bares Geld statt verlorener Kleinleistung

Aus „machen wir schnell mit“ wird ein nachvollziehbarer Regieeintrag mit Kundenwunsch, Zeit, Material und Nachweis.

Branchenprofil in 30 Sekunden

Was im Metallbau und Schlosserei vor Ort wirklich entscheidet

Im Metallbau entscheiden reale Maße, vorhandene Anschlüsse und der Zustand des Bestands darüber, ob ein vorbereitetes Bauteil ohne …

Auftrag geöffnet

Regiebericht

  • Foto aufnehmen
  • Zeit und Material ergänzen
  • Abweichung beschreiben
  • Status ans Büro senden
Regiebericht öffnen →
  1. Grundauftrag

    Bauteil, Einbauort und Anschlussmaße vorbereiten

    Geländer, Tor, Tür, Treppe, Stahlbauteil oder Reparaturstelle wird mit vorgesehenem …

  2. Vor Ort sichtbar

    Bestandsmaß oder Anschluss passt nicht

    Öffnung, Befestigungsgrund, Flucht, Altbauteil oder Korrosionsschaden weicht vom vorbereiteten Stand …

  3. Typische Zusatzarbeit

    Anpassen, verstärken oder Verbindung ergänzen

    Zusätzliche Bearbeitung, Adapter, Befestigung, Reparatur oder Demontage wird mit Auslöser …

  4. Nachweis

    Maße, Material und Montagezustand zusammenhalten

    Istmaß, Bauteil, verwendetes Material, Befestigung, Arbeitszeit, Fotos und offene Restpunkte …

Ergebnis im Büro

Das Büro kann nachvollziehen, warum Werkstattvorbereitung und tatsächliche Montage voneinander abwichen und welche Zusatzarbeit am Bauteil entstand.

Arbeitsweg statt Bildschirmkulisse

Ist-Maß, Anpassung und Montageleistung am selben Auftrag.

OPERIO hält den Vorgang zwischen Büro, Werkstatt und Baustelle zusammen. Konstruktion, Statik und Fertigungssteuerung sind nicht Bestandteil.

02 · AnschlussIst-Maß, Anpassung und Zusatzmaterial dokumentieren

Tatsächliche Arbeit, Zeit, Material, Fotos und offene Freigabe bleiben am Auftrag.

Arbeitsweg im Produkt einordnen →

Alle freigegebenen Produktoberflächen und Nachweisgrenzen ansehen

Nach Arbeitsweg gewichtet

Welche OPERIO-Module passen zum Metallbau- und Schlossereibetrieb?

Der Betrieb beginnt dort, wo heute der größte Medienbruch entsteht. Kein Hauptmodul setzt ein anderes voraus.

1. Büro und Werkstatt bereiten vorKunde, Projekt, Bauabschnitt, Bauteil, Ausführung und Termin werden angelegt.
2. Montage dokumentiert den BestandIst-Maß, Anschluss, Anpassung, Zeit, Material, Fotos und Abstimmung werden ergänzt.
3. Der tatsächliche Stand bleibt sichtbarMontiert, nachgearbeitet, blockiert und noch offen sind eindeutig getrennt.

Drei reale Alltagssituationen

Wo aus einem vorbereiteten Metallbauteil ein ungeplanter Montagefall wird

📐

Anschlussmaß weicht ab

Ausgang: Ein Geländerfeld ist nach Aufmaß gefertigt. Problem: Aufkantung und Befestigungsachse liegen vor Ort anders. Betroffen: Pfostenfuß, Konsole, Randabstand und Montagefolge. Dokumentation: Feld, Ist-Maß, Fotos und gewählte Anpassung. Folge im Büro: Ohne Zuordnung bleibt unklar, warum zusätzliche Werkstatt- und Montagezeit entstand.

🔩

Bestandskonstruktion ist anders

Ausgang: Ein Stahlanschluss soll an ein vorhandenes Profil gesetzt werden. Problem: Profilabmessung, Lage oder Korrosionszustand weicht von den Unterlagen ab. Betroffen: Anschlussblech, Bohrbild, Material und Oberflächenarbeit. Dokumentation: Bauteil, Zustand, fachlich gewählte Lösung, Zeit und Material. Folge im Büro: Zusatzteile erscheinen sonst nur auf Werkstattzettel und Lieferschein.

🚧

Montage bleibt teilweise offen

Ausgang: Mehrere Türelemente sollen an einem Termin montiert werden. Problem: Eine Öffnung ist nicht fertig, Hebezeug fehlt oder ein Anschluss ist blockiert. Betroffen: einzelne Elemente, Teamzeit, Transport und Folgetermin. Dokumentation: fertige Elemente, Hindernis, offener Rest und benötigte Voraussetzung. Folge im Büro: Ein Gesamtstatus „Montage begonnen“ erklärt weder Leistung noch Rest.

Acht typische Aufträge

Welche Angaben bei Metallbau- und Schlosserarbeiten zusammengehören

Balkongeländer fertigen und montieren

Ausgangssituation: Geländerfelder, Pfosten, Oberfläche und vorbereitete Anschlussmaße sind festgelegt.

Mögliche Abweichung: Betonaufkantung, Randabstand oder Befestigungspunkt weicht vom Aufmaß ab.

Typische Zusatzleistung: Konsole oder Lasche anpassen, zusätzliche Befestiger einsetzen oder Werkstattnacharbeit ausführen.

Notwendige Nachweise: Balkon, Feld, Pfosten, Ist-Maß, Befestigungsbereich, Material, Zeit, Fotos und Abstimmung.

OPERIO-Ergebnis: Grundauftrag und Anschlussanpassung bleiben am selben Geländerfeld nachvollziehbar.

Stahltreppe im Bestand einbauen

Ausgangssituation: Treppenlauf, Podest und Anschlusshöhen wurden für eine bestehende Öffnung vorbereitet.

Mögliche Abweichung: Fertige Bodenhöhe, Wandabstand oder Auflagerlage ist anders als angenommen.

Typische Zusatzleistung: Auflagerplatte anpassen, Distanzstück fertigen oder Montagefolge ändern.

Notwendige Nachweise: Geschoss, Lauf, Auflager, Soll-/Ist-Maß, Hebezeug, Teamzeit und Bildfolge.

OPERIO-Ergebnis: Das Büro erkennt, warum Montage und Werkstattnacharbeit vom Plan abwichen.

Tor oder Metalltür montieren

Ausgangssituation: Element, Zarge, Beschläge und Öffnungsrichtung sind vorbereitet.

Mögliche Abweichung: Öffnung, Boden, Anschlag oder vorhandene Befestigung lässt die geplante Montage nicht zu.

Typische Zusatzleistung: Zarge unterfüttern, Halter ergänzen, Schließblech anpassen oder Folgeteil bestellen.

Notwendige Nachweise: Öffnung, Elementnummer, Beschlag, Anschluss, Material, Fotos, Funktionsstatus und offener Rest.

OPERIO-Ergebnis: Montierter, justierter und noch offener Umfang bleibt getrennt sichtbar.

Vordach oder Überdachung montieren

Ausgangssituation: Konstruktion, Stützen, Wandanschluss und Hebetechnik sind vorgesehen.

Mögliche Abweichung: Fassade, Dämmaufbau oder Zugang erschwert den geplanten Anschluss.

Typische Zusatzleistung: Abstandskonstruktion, zusätzliche Abdeckung, weiterer Hub oder geänderte Montagefolge.

Notwendige Nachweise: Achse, Anschlussstelle, Untergrundangabe, Bauteile, Gerätezeit, Zusatzmaterial und Fotos.

OPERIO-Ergebnis: Behinderung und Mehrleistung werden nicht als pauschale Montagestunde weitergegeben.

Balkon- oder Stahlkonstruktion ergänzen

Ausgangssituation: Vorgefertigte Profile sollen an eine vorhandene Konstruktion angeschlossen werden.

Mögliche Abweichung: Bestandsprofil, Achse oder Oberflächenzustand stimmt nicht mit den Unterlagen überein.

Typische Zusatzleistung: Anschlussblech neu fertigen, Profil kürzen, Bohrbild ändern oder Korrosionsschutz lokal ergänzen.

Notwendige Nachweise: Bauteil, Profil, Werkstoffangabe, Anschluss, Anpassung, Werkstatt-/Montagezeit und Bildnachweis.

OPERIO-Ergebnis: Die tatsächliche Anschlusslösung bleibt am richtigen Bauabschnitt dokumentiert.

Handlauf oder Absturzsicherung nachrüsten

Ausgangssituation: Definierte Abschnitte sollen mit Handlauf, Pfosten oder Schutzbügel ergänzt werden.

Mögliche Abweichung: Wandaufbau, Verlauf, vorhandene Leitungen oder nutzbarer Befestigungsbereich weichen ab.

Typische Zusatzleistung: Sonderhalter, weitere Pfosten, Ausklinkung oder geänderter Verlauf.

Notwendige Nachweise: Abschnitt, Anfang/Ende, Halterposition, Material, Zeit, Fotos und Kundenabstimmung.

OPERIO-Ergebnis: Der Zusatzumfang ist abschnittsbezogen statt nur als Sammelnotiz erfasst.

Metallbauteil reparieren oder schweißen

Ausgangssituation: Ein lokaler Schaden an Tor, Rahmen, Geländer oder Konsole soll instand gesetzt werden.

Mögliche Abweichung: Nach Demontage oder Reinigung zeigt sich ein größerer Riss, Materialverlust oder Folgeschaden.

Typische Zusatzleistung: Weiteres Teil ausbauen, Verstärkungsblech ergänzen, Bauteil nachfertigen oder Oberfläche erweitern.

Notwendige Nachweise: Kundenmeldung, Schadensbereich, eigener Befund, Arbeitsschritte, Material, Zeit und Fotos.

OPERIO-Ergebnis: Meldung, Befund und tatsächlicher Reparaturumfang werden sauber getrennt.

Serienbauteile in einem Objekt montieren

Ausgangssituation: Mehrere gleichartige Geländerfelder, Türen oder Schutzbügel sind vorbereitet.

Mögliche Abweichung: Einzelne Einbauorte unterscheiden sich bei Maßen, Untergrund, Zugang oder Vorleistung.

Typische Zusatzleistung: Positionsbezogene Anpassung, zweite Anfahrt, Nachlieferung oder zusätzliche Sicherung.

Notwendige Nachweise: Elementnummer, Einbauort, Status, Abweichung, Teamzeit, Material und offene Punkte.

OPERIO-Ergebnis: Der Betrieb sieht sofort, welches Element fertig, angepasst, blockiert oder offen ist.

Branchenspezifische OPERIO-Hilfe

Im Metallbau zählt die eindeutige Verbindung von Bauteil, Anschluss und tatsächlicher Arbeit

Bauteil- und Positionsbezug

Geländerfeld, Treppenlauf, Türelement, Konsole oder Stahlbauteil werden so benannt, dass Fotos und Aufwand nicht im Gesamtprojekt verschwimmen.

Soll- und Ist-Angabe

Der vorbereitete Stand und das vom Betrieb vor Ort erhobene Maß bleiben unterscheidbar. OPERIO selbst führt keine Messung durch.

Werkstatt und Montage

Nachfertigung, Anpassung und Baustellenmontage lassen sich mit verständlicher Tätigkeit und Zeit beim selben Bauteil dokumentieren.

Profile, Bleche und Beschläge

Verwendete Profile, Bleche, Konsolen, Befestiger, Beschläge und Verbrauchsmittel bleiben mit Menge und Hinweis auffindbar.

Verdeckte Zustände

Anschluss, Ankerbereich, Konsole oder Unterkonstruktion werden fotografiert, bevor Abdeckung oder Bekleidung den Zustand verdeckt.

Offene Restpunkte

Nachlieferung, Abdeckung, Justage, Fremdleistung oder Folgetermin erscheinen nicht vorschnell als erledigt.

Fünf eigenständige Fachseiten

Metallbau-Fälle nach ihrer tatsächlichen Arbeitsfrage vertiefen

Mehr als Dokumentation

Was Metallbau- und Schlossereibetriebe mit OPERIO außerdem erledigen können

Der Arbeitsbericht ist der Kern. Rundherum verbindet OPERIO Vorbereitung, mobilen Einsatz, Bestätigung und Rückgabe ins Büro.

Wichtig: Anmeldung, Rollen und die Trennung der Betriebsdaten werden zentral erklärt. Betreiber-Mandatsverwaltung und Kunden-Self-Service folgen wie beschlossen erst bei der Zusammenführung vor dem regulären Start.

Ein Vorgang für drei Arbeitsorte

Büro, Werkstatt und Montage sehen denselben Metallbauauftrag

Im Metallbau entsteht die Leistung nicht nur auf der Baustelle. Aufmaß und Vorbereitung beginnen im Büro, Profile und Bleche werden in der Werkstatt bearbeitet, und erst die Montage zeigt, ob der vorbereitete Anschluss zum Bestand passt. OPERIO hält diese Schritte am selben Bauteil, ohne sie zu einem unlesbaren Sammelstatus zu vermischen.

Im Büro

  • Projekt, Position und Grundauftrag vorbereiten
  • Aufmaßangaben und bekannte Anschlüsse hinterlegen
  • Termin, Team und benötigte Nachweise disponieren
  • fertige und offene Bauteile vor der Abrechnung prüfen

Werkstatt und Montage

  • Fertigung oder Nachfertigung am Bauteil dokumentieren
  • Ist-Angabe, Anschlussproblem und tatsächliche Anpassung ergänzen
  • Material, Zeit und geordnete Fotoreihe erfassen
  • Montagezustand und offenen Rest eindeutig übergeben

Differenzierung im Arbeitsweg

Keine lose Notiz neben dem Auftrag

OPERIO behandelt die zusätzliche Konsole nicht als isolierten Zettel und die Fotoreihe nicht als beliebigen Bilderordner. Bauteil, Ursache, Werkstattarbeit, Montagezeit, Material und Ergebnis bleiben in einem nachvollziehbaren Vorgang. Dadurch erkennt das Büro, welche Leistung zum Grundauftrag gehörte und welche Anpassung aus dem tatsächlichen Bestand entstand. Gleichzeitig bleibt der Arbeitsweg bewusst begrenzt: OPERIO ist kein überladenes ERP und übernimmt keine fachliche Prüfung, keine Statik, keine Schweißnahtbewertung und keine Gewährleistungsentscheidung. Die Software unterstützt Dokumentation, Prüfung im Betrieb und Weiterführung zur Abrechnung; die technische und rechtliche Verantwortung bleibt bei den zuständigen Beteiligten.

Branchenspezifische FAQ

Fragen aus Metallbau und Schlosserei

Können Geländer, Treppen, Tore und einzelne Stahlbauteile getrennt dokumentiert werden?

Ja. Projekt, Bauabschnitt, Montageort und konkretes Bauteil können benannt werden, damit Maße, Fotos, Material, Arbeitszeit und offene Punkte eindeutig zugeordnet bleiben.

Wie werden abweichende Anschlussmaße oder Befestigungspunkte festgehalten?

Der Betrieb dokumentiert den vorbereiteten Stand, das vor Ort festgestellte Maß, den betroffenen Anschluss, die fachlich gewählte Anpassung sowie zusätzliche Zeit, Materialien und Fotos.

Lassen sich Werkstatt- und Montagezeiten unterscheiden?

Tätigkeit und Zeit können mit einem verständlichen Hinweis zum Arbeitsort und Bauteil erfasst werden. So bleibt sichtbar, ob Aufwand bei Fertigung, Nacharbeit, Transport oder Montage entstand.

Können zusätzliche Konsolen, Laschen oder Befestiger beim Grundauftrag bleiben?

Ja. Ursache, Bauteil, ausgeführte Anpassung, Material, Zeit, Fotos und Abstimmung werden als nachvollziehbare Zusatzarbeit beim ursprünglichen Auftrag dokumentiert.

Wie werden Reklamation und tatsächliche Nacharbeit getrennt?

Kundenmeldung, Zustand bei Ankunft, eigener Befund, fachliche Entscheidung und tatsächlich ausgeführte Korrektur werden als getrennte Schritte festgehalten.

Ersetzt OPERIO Aufmaß, Statik, Schweißprüfung oder Abnahme?

Nein. OPERIO dokumentiert die vom Metallbau- oder Schlossereibetrieb erhobenen Angaben. Es misst, berechnet, prüft, genehmigt oder nimmt keine Bauteile ab.

Neu im aktuellen OPERIO-Stand

Metallbau und Schlosserei: Produktoberflächen einordnen und Rechnungen mit EasyE weiterverwenden

Die Branchenbeschreibung ist mit echten Produktoberflächen und dem separaten EasyE-Rechnungsweg verbunden.

Modularer Aufbau:jedes Modul eigenständig nutzbarfrei kombinierbarspäter erweiterbargemeinsame Daten ohne doppelte Erfassung

Sie kennen das

Nicht das erste Mal: Der Auftrag ist vorbereitet – vor Ort entsteht ein anderer Arbeitsfall.

Die Lösung bleibt ein sauberer digitaler Ablauf. Die Ursache ist in jedem Gewerk anders. Deshalb beginnt OPERIO hier mit realen Situationen aus dem Metallbau und Schlosserei.

1

Geländeranschluss passt nicht

Ein Geländerfeld ist vorbereitet, aber Aufkantung und Befestigungsachse liegen vor Ort anders. Ist-Angabe, Anschlussstelle, Nachfertigung, Zeit, Material und Bildfolge müssen beim betroffenen Feld bleiben.

Zwei weitere typische Situationen
2

Bestandsprofil erfordert neue Lasche

Beim Anschluss einer Stahlkonstruktion zeigt sich ein anderes Profil als dokumentiert. Die fachlich gewählte Anpassung und das zusätzlich gefertigte Teil dürfen nicht nur auf einem Werkstattzettel stehen.

3

Türelement bleibt teilweise offen

Eine Öffnung ist nicht fertig oder der Anschluss blockiert. Montierter Umfang, Hindernis, Teamzeit, benötigtes Folgeteil und zweiter Termin müssen eindeutig getrennt werden.

Warum Regie entsteht

Zehn typische Ursachen im Metallbau und Schlosserei

Nicht jede Zusatzposition entsteht durch denselben Auslöser. Entscheidend ist, den konkreten Grund direkt beim Auftrag festzuhalten.

  1. 01Aufkantung, Öffnung oder Bodenhöhe weicht vom Aufmaß ab
  2. 02der nutzbare Befestigungsbereich liegt anders als vorbereitet
  3. 03Bestandsprofil, Wandaufbau oder vorhandener Anschluss ist abweichend
Sieben weitere typische Ursachen
  1. 04eine zusätzliche Konsole, Lasche oder Abstandskonstruktion wird benötigt
  2. 05ein Bauteil muss in der Werkstatt geändert oder neu gefertigt werden
  3. 06Korrosion, Riss oder Materialverlust ist größer als vorab sichtbar
  4. 07Gerüst, Hebezeug, Arbeitsfläche oder andere Vorleistung fehlt
  5. 08Tor, Tür oder Beschlag benötigt eine zusätzliche Justage
  6. 09mehrere gleichartige Bauteile erreichen unterschiedliche Montagezustände
  7. 10der Kunde ändert Füllung, Handlauf, Abdeckung oder Verlauf

Alle Funktionen im realen Ablauf

Vom bekannten Problem bis zur nachvollziehbaren Rechnung

Vom vorbereiteten Bauteil bis zur Rechnung bleibt nachvollziehbar, welcher Bestand vorlag, welche Anpassung tatsächlich ausgeführt wurde und welcher Rest noch offen ist.

  1. 1
    Projekt, Bauabschnitt, Montageort und Bauteil

    Kunde, Objekt und Arbeitsort eindeutig wählen.

  2. 2
    Auftrag, Termin und Zuständigkeit

    Grundauftrag, Termin und erwarteten Umfang bereitstellen.

  3. 3
    Soll-Angabe und vor Ort erhobene Ist-Angabe

    Verantwortliche Personen dem Einsatz zuordnen.

  4. 4
    Werkstatt-, Montage-, Warte- und Fahrtzeit

    Anwesende Person und Funktion festhalten.

  5. 5
    Profile, Bleche, Konsolen, Befestiger und Beschläge

    Hinweise und erwartete Ausführung beim Auftrag halten.

  6. 6
    Abweichung und nachvollziehbare Zusatzposition

    Abweichung oder Zusatzleistung mit Ursache neu erfassen.

Weitere Schritte bis Rechnung und E-Rechnung
  1. 7
    Übersichts-, Detail-, Zwischenstands- und Ergebnisfotos

    Tatsächliche Arbeitszeit ohne spätere Erinnerungslücke dokumentieren.

  2. 8
    Status je Feld, Element oder Anschluss

    Stahl-, Edelstahl- oder Aluminiumprofil, Blech, Lasche oder Konsole, Anker, Schraube oder weiterer Befestiger, Beschlag, Schloss oder Verbrauchsmittel und weitere Mengen direkt eintragen.

  3. 9
    offene Nachfertigung und Folgemaßnahme

    Geländerfeld, Anschlussmaß, Befestigungsachse mit Bild und Text belegen.

  4. 10
    Kundenmeldung, eigener Befund und Nacharbeit

    Erledigt, offen oder als Folgemaßnahme sichtbar lassen.

  5. 11
    Offline-Entwurf und Synchronisation

    Bestätigung vor Ort erfassen, wenn sie im Ablauf benötigt wird.

  6. 12
    Office-/Field-Übergabe

    Den Auftrag zuerst online öffnen; bei einem kurzen Verbindungsabbruch bereits begonnene Eingaben puffern und nach Wiederverbindung übertragen.

  7. 13
    Leistungsnachweis und Dokumentexport

    Alle Angaben vollständig und zugeordnet ins Büro zurückführen.

  8. 14
    Rechnung, E-Rechnung und EasyE

    Aus den erfassten Daten einen nachvollziehbaren Nachweis ausgeben.

Branchensprache

Die richtigen Begriffe statt allgemeiner Softwaretexte

Im Metallbau und Schlosserei geht es unter anderem um Geländerfeld, Anschlussmaß, Befestigungsachse, Pfostenfuß, Auflager, Montagezustand. Auch Material und Verbrauch werden branchengerecht benannt: Stahl-, Edelstahl- oder Aluminiumprofil, Blech, Lasche oder Konsole, Anker, Schraube oder weiterer Befestiger, Beschlag, Schloss oder Verbrauchsmittel.

Was ohne saubere Zuordnung passiert
  • Werkstatt- und Montageaufwand werden nur als Gesamtzeit weitergegeben
  • Fotos lassen sich später keinem Feld, Element oder Anschluss zuordnen
  • Nachfertigung, ausgeführte Anpassung und offener Rest werden vermischt

Das Gewerk in OPERIO

Typische Tätigkeiten im Metallbau und Schlosserei

Metallbauleistungen erfordern genaue Maße, Anschlusspunkte, Werkstoffe und Montagebedingungen. Änderungen am Bestand wirken direkt auf Fertigung und Einbau.

Tätigkeiten und Leistungen

  • Aufmaß und Bestandsaufnahme
  • Treppen, Geländer und Handläufe
  • Balkone und Stahlkonstruktionen
  • Türen, Tore und Zargen
  • Vordächer und Überdachungen
  • Edelstahl- und Sonderkonstruktionen
  • Schweiß-, Bohr- und Anpassarbeiten
  • Befestigung und Verankerung durch den Fachbetrieb
  • Korrosionsschutz und Oberflächen
  • Montage von Beschlägen und Antrieben
  • Reparatur und Instandsetzung
  • Funktionskontrolle durch den Betrieb und Nachjustierung

Typischer Ablauf eines Auftrags

  1. Aufmaß, Bestand und Anschlussbedingungen aufnehmen
  2. Konstruktion, Oberfläche und Befestigung planen
  3. Bauteile fertigen und Werkstattstatus dokumentieren
  4. Baustelle, Hebezeug und Montage vorbereiten
  5. Bauteile ausrichten, befestigen und verschweißen
  6. Beschläge, Antriebe und Funktionen einstellen
  7. Maße, Anschlüsse, dokumentierten Leistungsstand und Restpunkte festhalten

Typische Materialien und Betriebsmittel

  • Stahl-, Edelstahl- und Aluminiumprofile
  • Bleche, Gitter und Lochbleche
  • Schrauben, Dübel, Anker und Verbinder
  • Schweißzusätze und Schleifmittel
  • Beschläge, Schlösser und Antriebe
  • Grundierung, Lackierung und Korrosionsschutz

Wichtige Qualitäts- und Nachweispunkte

  • Aufmaß und tatsächliche Anschlussmaße
  • Werkstoff, Oberfläche und Korrosionsschutz
  • Schweißnähte und Verbindungsmittel
  • Befestigungsgrund und Anker
  • Funktion, Ausrichtung und Spaltmaße
  • Zusatzanpassungen am Bestand

So findet sich das Gewerk in OPERIO wieder

  • Aufmaß, Fertigung und Montage bleiben als Phasen verbunden.
  • Abweichende Anschlüsse werden mit vom Betrieb erhobenen Maßen und Fotos am Bauteil dokumentiert.
  • Werkstatt- und Baustellenzeiten können getrennt erfasst werden.
  • Restarbeiten und Reklamationen beziehen sich auf das konkrete Bauteil.

Vom Erstkontakt bis zum Folgeauftrag

So läuft das Gewerk im Arbeitsalltag durch OPERIO

Diese zusätzliche Ebene verbindet Vorbereitung, Ausführung, Nachweise, Abweichungen, Abnahme und Abrechnung. Die Tiefe bleibt über einklappbare Bereiche übersichtlich und ist dennoch vollständig auf jeder Branchenseite verfügbar.

1. Vorbereitung und Arbeitsvorbereitung
  • Projekt, Bauabschnitt, Montageort und konkretes Bauteil bereits im Büro eindeutig anlegen.
  • Vorbereitete Maße, Achsen, Öffnungen, Anschlagseiten und bekannte Anschlussbedingungen mit verständlichem Bezug hinterlegen.
  • Fertigung, Oberfläche, Beschläge, Befestiger und vorgesehene Montagefolge am Auftrag beschreiben.
  • Geländerfelder, Treppenläufe, Türelemente oder Serienbauteile mit Positionsnummern statt nur als Gesamtprojekt führen.
  • Werkstatt-, Liefer-, Hebezeug- und Montagetermin sowie beteiligte Mitarbeiter einordnen.
  • Bekannte Vorleistungen, Zugänge, Arbeitsflächen und Ansprechpartner vor dem Einsatz sichtbar machen.
  • Grundauftrag, optionale Positionen und mögliche Zusatzarbeit vor Arbeitsbeginn voneinander abgrenzen.
  • Benötigte Fotoreihe für Bestand, verdeckte Verbindung und fertigen Zustand vorbereiten.
2. Tägliche Erfassung während der Ausführung
  • Je Bauteil dokumentieren, ob gefertigt, transportiert, montiert, angepasst, blockiert oder noch offen.
  • Werkstatt-, Montage-, Warte- und Fahrtzeit mit verständlicher Tätigkeit und Ursache erfassen.
  • Profile, Bleche, Laschen, Konsolen, Anker, Schrauben, Beschläge und Verbrauchsmittel dem betroffenen Bauteil zuordnen.
  • Vorbereitete Soll-Angabe und vom Betrieb vor Ort erhobene Ist-Angabe getrennt festhalten.
  • Übersicht, Anschlussstelle, Maßbezug, verdeckten Zustand und Ergebnis als geordnete Fotoreihe ergänzen.
  • Nachfertigung oder Werkstattänderung mit Teil, Material, Arbeitsstand und Rückkehr zur Montage dokumentieren.
  • Hindernis durch fehlende Vorleistung, Gerüst, Hebezeug oder blockierten Arbeitsbereich konkret benennen.
  • Fertige, teilweise erledigte und noch offene Felder oder Elemente getrennt abschließen.
3. Abweichungen, Zusatzarbeiten und Behinderungen
  • Aufkantung, Öffnung, Achse oder Bodenhöhe weicht vom vorbereiteten Stand ab.
  • Bestandsprofil, Wandaufbau oder Befestigungsbereich ist anders als in den Unterlagen beschrieben.
  • Eine zusätzliche Konsole, Lasche, Unterfütterung oder Abstandskonstruktion wird fachlich gewählt.
  • Ein Bauteil muss gekürzt, nachgebohrt, nachgefertigt oder erneut beschichtet werden.
  • Korrosion, Riss, Verformung oder Materialverlust zeigt sich erst nach Demontage oder Reinigung.
  • Kunde oder Bauleitung ändert Füllung, Handlauf, Abdeckung, Beschlag oder Verlauf.
  • Öffnung, Fundament, Arbeitsfläche oder Fremdgewerk ist zum Montagetermin nicht bereit.
  • Tor, Tür oder beweglicher Beschlag benötigt einen weiteren Termin zur Justage oder Teilelieferung.
4. Qualitätsprüfung, Abnahme und Restpunkte
  • Tatsächlich montierten Umfang je Feld, Lauf, Element oder Anschluss dokumentieren.
  • Fertigen Zustand und noch offene Abdeckung, Justage, Nachlieferung oder Fremdleistung getrennt halten.
  • Vom Betrieb ausgeführte Anpassung mit Bauteil, Material, Zeit und Bildfolge nachvollziehbar abschließen.
  • Bestätigung durch Ansprechpartner als dokumentierten Leistungsstand behandeln, nicht als technische Prüfung durch OPERIO.
  • Kundenmeldung, eigener Befund und tatsächliche Nacharbeit bei einem Folgefall als neue Schritte ergänzen.
  • Alten Arbeitsbericht nach Abschluss nicht still verändern; spätere Bemerkung oder Folgevorgang getrennt sichtbar halten.
  • Offene Verantwortlichkeit und Zieltermin benennen, statt Restpunkte nur mündlich weiterzugeben.
  • Keine Statik-, Tragfähigkeits-, Schweißnaht-, Befestigungs- oder Korrosionsschutzbewertung durch OPERIO behaupten.
5. Vom Nachweis zur Abrechnung
  • Geländer- und Treppenbau: Feld, Lauf, Anschluss, Fertigung, Montage und Zusatzanpassung als gemeinsame Herkunft für Angebot, Auftrag und Rechnung halten.
  • Tor- und Türmontage: Element, Öffnung, Beschlag, Justage, Teile und offenen Rest positionsbezogen dokumentieren.
  • Vordach und Überdachung: Anschlussstelle, Hebezeug, zusätzliche Abstandskonstruktion und zweite Montage nachvollziehbar abgrenzen.
  • Stahl- und Sonderkonstruktion: Profil, Blech, Anschluss, Werkstattnacharbeit und Montage dem richtigen Bauabschnitt zuordnen.
  • Reparatur: Kundenmeldung, sichtbarer Zustand, eigener Befund, ausgeführte Arbeit und Material nicht vermischen.
  • Serienmontage: Fertige, angepasste, blockierte und offene Elemente einzeln statt als pauschalen Projektstatus führen.
  • Vereinbarte Positionen, dokumentierte Zusatzarbeit und noch offene Leistung vor dem Rechnungsentwurf gegenüberstellen.
  • Nur vom Betrieb geprüfte und freigegebene Leistungsangaben aus derselben Herkunft in die Abrechnung weiterführen.
6. Sicht der Mitarbeiter, Leitung und Abrechnung
  • Büro: Kunde, Projekt, Bauabschnitt, Position, Termin und vorbereitete Leistung anlegen.
  • Werkstatt: Fertigung, Nacharbeit, Material und Status des konkreten Bauteils ergänzen.
  • Montage: Bestand, Ist-Angabe, Anschluss, tatsächliche Arbeit, Zeit, Material und Fotos erfassen.
  • Einsatzleitung: unterschiedliche Bauteilstände, Behinderungen, Nachfertigungen und offene Schritte prüfen.
  • Abrechnung: Grundauftrag und nachvollziehbar dokumentierte Zusatzarbeit aus derselben Herkunft gegenüberstellen.
  • Inhaber: offene Montage, nicht abgeschlossene Nachfertigung, Reklamation und abrechenbaren Umfang erkennen.
  • Ansprechpartner: dokumentierten Leistungsstand bestätigen, ohne dass daraus eine technische Abnahme durch OPERIO entsteht.
  • Nachbearbeitung: Reklamation, Justage, Reparatur oder Folgeauftrag mit dem ursprünglichen Bauteil verknüpfen.

Was beim Auftrag zusammenbleiben sollte

OPERIO bildet nicht die fachliche Ausführung ab, sondern hält die für Büro und Außendienst notwendigen Auftragsinformationen am richtigen Vorgang zusammen.

  • Bauteil, Einbauort, Maße und Anschlüsse
  • Werkstoff, Profil, Oberfläche und Beschläge
  • Befestigungsmittel, Schweißnähte und Verankerungen
  • Werkstatt-, Montage- und Fahrzeiten
  • Aufmaß, Anschluss, Montage und Endzustand per Foto
  • Bestandsabweichungen, Anpassarbeiten und Zusatzbefestigungen

Was in der Praxis häufig anders läuft

  • Anschlussmaße und Befestigungsgrund stimmen nicht.
  • Bauteile müssen vor Ort angepasst oder nachgearbeitet werden.
  • Oberflächen und vorhandene Konstruktionen sind beschädigt.
  • Zugang, Hebetechnik oder Fremdgewerke verzögern die Montage.

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